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Römer, Räuber, Hexen
Statt trockener Fakten, vermischt mit vielen Jahreszahlen weiß Dr. Erika Dittrich unterhaltsame Anekdoten aus der Seulberger Geschichte zu erzählen, wenn er durch die Räume des Heimatmuseums führt.
Römer, Räuber, Hexen – die Ortsgeschichte hat Spannendes zu bieten. Friedlicher geht es in den anderen Abteilungen zu, in denen vornehmlich alte Handwerkstechniken gezeigt werden. Lebten im 18. Jahrhundert die Seulberger vorwiegend von der Töpferei, so verlagerte sich dann der Broterwerb auf die Landwirtschaft. Vielfältig war das Angebot an Schreinern, Schneidern und Schustern. Warum der Schemel des Schusters eine verkohlte Sitzfläche hat, erfährt man beim kurzweiligen Rundgang, der bei einem Schoppen Äppelwoi in der gemütlichsten Museumsabteilung - der Wirtsstube - ausklingt.Führung durch das Heimatmuseum Seulberg
Mi, 22. Mai, 18 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Teilnehmerbetrag beläuft sich auf 3 Euro einschl. Brezel und Apfelwein.
Friedrichsdorfer Schriften Sonderband 6
Von der Rue principale zur HugenottenstraßeNach mehr als sechs Jahren des Recherchierens, Schreibens, der Zusammenstellung von Bildern und zahlreichen Korrekturgängen bis zur Erarbeitung des Layouts ist es endlich fertig, das Buch über die „Häuser der Hugenottenstraße“!
Zunächst bestand die colonie française, wie Friedrichsdorf lange hieß, nur aus einer Straße, an der seit 1687 die aus Frankreich geflohenen Hugenotten siedelten. In der Frühphase gab es noch nicht einmal eine Benennung. Nachdem sie lange grande rue, rue principale oder einfach nur Hauptstraße hieß, erhielt sie 1972 den heutigen Namen in Erinnerung an die Gründergeneration. Mit etwa 35 blieb zunächst die Zahl der Häuser überschaubar, später waren es – ohne die zahlreichen Nebengebäude wie Ställe, Schuppen oder Färbhäuschen – immerhin 125, verteilt auf gut einen Kilometer. Wenn auch in den vergangenen 50 Jahren durch „Modernisierung“ davon rund ein Viertel verlorenging, besitzt die zentrale Stadtachse heute die längste, durchgängig von Hugenotten bebaute Straße Deutschlands. Erstmals lokalisiert die vorliegende Studie die Keimzelle der Stadt, um von der Aufteilung der Grundstücke bis in die Gegenwart die facettenreiche Geschichte der Häuser nachzuspüren.Zu erwerben ist das Buch „Von der Rue principale zur Hugenottenstraße“ an der Information des Rathauses, im Stadtarchiv, im Philipp-Reis-Haus und auch im Heimatmuseum Seulberg. Der Hardcoverband kostet 29,90 Euro.
Sulinchens monströs handwerkliche Kindernachmittage
Seit einiger Zeit geht Sulinchen nicht gerne Schlafen. Es sind flauschige Kuschelmonster unter ihrem Bett eingezogen und feiern dort jede Nacht eine Party. Gerne würde der Museumskobold mal mitfeiern, aber die kleinen Wesen sind unglaublich schüchtern und verkriechen sich noch tiefer unter das Bett, wenn weitere Gäste zum Fest kommen wollen. Und bei dem Krach kann das Koboldmädchen nicht einschlafen. Lange betrübt ist es aber nicht. In ihrem Schlafzimmer steht ein riesiger Webstuhl, darauf kann es ganz einfach kleine Bettmonster selber machen. Für eine ordentliche Monsterparty braucht Sulinchen aber viele Gäste und eine ganze Monsterschar schafft sie einfach nicht alleine. Also lädt sie alle Kinder zu sich in das Museum ein, zum Monsterbasteln und Party feiern und wer weiß, vielleicht trauen sich dann auch die Kuschelmonster unter dem Bett hervor. Für eine ordentlich wilde Koboldparty braucht aber jedes Monster noch schicke Schuhe. Das ist Sulinchen gaaanz oberdoll wichtig. Sie hat welche aus Holz, damit kann sie richtig viel Krach machen. Beim Schuster sieht das unglaublich kompliziert aus und dauert unendlich ewiglange bis endlich ein paar Schuh fertig sind. Einfacher und schneller geht es mit buntem Papier und Glitzerstiften. Noch dazu sehen die besser aus als die ollen Ledertreter.
Sulinchens und des Schusters Leisten
Mi, 22. Mai, 15.15 UhrSulinchen reist zu den Römern
Mi, 12. Juni, 15.15 UhrKostenbeitrag 3 Euro inkl. Material
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kindergeburtstag im Museum
Sulinchen liebt Geburtstagspartys und möchte am liebsten jeden Tag Geburtstag feiern. Da das aber mit dem eigenen Geburtstag nicht geht, hat sich der listige Kobold etwas ausgedacht:
Er lädt einfach Geburtstagskinder zu sich ins Museum ein, um mit seinen Freunden gemeinsam zu feiern.
Da freuen sich auch Mama und Papa des Menschen-Geburtstgagskindes, da sie diesen besonderen Tag ganz entspannt verbringen können. Sulinchen hat vorher im ganzen Haus listige Fragen versteckt, die am Ende zu einem Schatz führen.
Neu im Angebot!!!
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Raub im Museum! Sulinchen und die Detektive
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Es war einmal... Sulinchen im Märchenland
Weitere Infos finden Sie hier unter "Sulinchens Kindereien"




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